Schloss Alt-Falkenstein Geschichte
Die Burg Alt-Falkenstein, welche zuerst nur aus dem westlichen Wohnturm bestand, wurde vermutlich um 1100 durch den Bischof von Basel erbaut. 
Nach den Falkensteinern übernahmen im Jahre 1130 die Grafen von Bechburg den Buchsgau (Gäu) von den Frohburgern zu Lehen und damit auch Alt-Falkenstein.
1420 kaufte die Stadt Solothurn die Burg samt dem Städtchen Klus.
Nach dem Franzoseneinfall wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer.
1923 schenkte die Familie Feigenwinter die Burg dem Kanton Solothurn.
Vermutlich um 1100 liess der Bischof von Basel, an der strategisch sehr wichtigen Strasse durch die Klus nach Basel, den heutigen Westteil des Schlosses Alt-Falkenstein erbauen. 
1255 wird das Schloss erstmals unter dem Namen "Valchenstein" erwähnt.
Im 13. Jh. erweitert Graf Rudolf von Nidau das Schloss um den heutigen Mitteltrakt und den Rundturm. In der gleichen Zeit wird auch das Städtchen Klus gegründet.
1315 wird Graf Rudolf von Nidau als Inhaber der Landgrafschaft Buchsgau mit dem Städtchen Klus belehnt. Oberlehnsherr ist der Bischof von Basel.
1375 zerstören die einfallenden Gugler das Städtchen Klus. Das Schloss wird vor der Zerstörung bewahrt; das Städtchen Klus wird wieder aufgebaut.
1376 stirbt Graf Rudolf von Nidau, sein bischöfliches Lehen wird auf Graf Siegmund von Thierstein übertragen.
1394 wohnt Hugo, Bruder von Ritter Werner von Falkenstein, auf Alt-Falkenstein. Er übergibt seine Rechte kurz vor seinem Tod an Hans.
1402  verkauft Freiherr Hans II. von Falkenstein Schloss und Städtchen Klus für 3000 Gulden an die Stadt Solothurn.
1542 wird das Schloss renoviert und erhält sein heutiges Aussehen. Fortan soll es als Sitz des Landschreibers dienen.
1560 bezieht der Landschreiber seinen neuen Amtssitz.
1632 Kluser Handel. Nach Mulhouse durchziehende Berner Truppen werden vor dem Tor des Städtchens Klus aufgehalten. Durch ein Missverständnis (ein Schuss wird abgefeuert) kommt es zu einem Scharmützel zwischen den Bernern und Solothurnern, wobei acht Berner den Tod finden.
1653 Bauernaufstand. Aufständisches Landvolk versucht die im Schloss gelagerten Schiesspulver- und Bleivorräte zu erbeuten. Die Wachen können den Angriff abwehren.
1798 fallen die Franzosen in das Thal ein. Die Landschreiberei im Schloss wird aufgehoben.
1801 erwirbt Johann Brunner sen. die Landschreiberei und wird damit auch erster Privateigentümer von Alt-Falkenstein. 
1821 kauft Johann Meyer, Kupferschmid und Artilleriehauptmann von Aarau, das Schloss und legt eine Harnisch- und Waffensammlung an.
1835 wird Carolina von Blarer neue Schlosseigentümerin.
1891 ersteigert Niklaus Feigenwinter, Blarer von Wartensee, das Schloss  
1908 kauft Alex Leonard Malström, Grossindustrieller und Gutsbesitzer aus Schweden, das Schloss mitsamt dem angeblichen Titel "Herr von und zu Falkenstein".
1913 wird durch einen Bundesgerichtsentscheid der Verkauf an Malström rückgängig gemacht. Die Erben Feigenwinter werden wieder Eigentümer des Schlosses.
1922 stürzt ein grosser Teil des Rundturmes ein.
1923 schenken die Erben Feigenwinter das Schloss dem Kanton Solothurn.
Von 1923 - 1932 wird der Turm wieder aufgebaut und die gesamte Schlossanlage renoviert.
1929 wird das Heimatmuseum Alt-Falkenstein durch die "Museums - Gesellschaft Thal - Gäu" eröffnet.
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